ADRIA

Die Zeit wird knapp, ab in den Süden – 05.10.2012

Brindisi
Ziegenhirte
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Abendhimmel

Nun, vier Tage später, am 17. September, hat sich das Meer beruhigt und es geht weiter nach Vieste. Zuerst zu viel Wind, dann gar kein Wind. Am 19. September gegen 23 Uhr erreichen wir Vieste. Der Wind hat wieder aufgefrischt und kommt mit Stärke 4 aus Südost. Die Welle hat schon wieder 1,5 Meter und die Hafeneinfahrt ist gerade noch zu erwischen. Wir machen an dem kleinen Stadthafen fest und harren wieder einmal der Dinge die da kommen.

Vieste ist eine sehr schöne Stadt. Wir entspannen uns in den nächsten Tagen und kommen etwas zur Ruhe. Die nächste Überraschung ist allerdings der von der lieben Katharina (Stegbetreiberin) versprochene Sonderpreis. Er entpuppt sich als weitere italienische Abzocke und mit meiner Geduld ist es nun vorüber. Lautstark verkünde ich meinen Unmut in der Marina und es kommt fast zum Eklat. Am nächsten Morgen geht es weiter, das Meer hat sich noch nicht ganz beruhigt und nach drei Meilen haben wir unter Motor kaum mehr Vortrieb. Also Abbruch und zurück in den Hafen. Nach einem Tauchgang entferne ich einen großen Müllsack von der Schraube und wir ankern diesmal bis zum Morgen neben dem Leuchtturm und das gratis.

25. September. Endlich Abffahrt Richtung Brindisi Nach 50 Meilen erreichen wir Trani, ein  Städtchen in Süditalien. Wir haben uns eine die Bordkassa schonende Taktik zurecht gelegt. Wir machen abends an der Tankstelle fest und morgens soll es dann weiter gehen nach Mola di Bari. Auch hier die Tankstellentaktik. Ein sehr freundlicher Tankwart bietet uns dort sogar die Übernachtung an und der hiesige Wachhund bekommt dafür am nächsten Morgen ein großes Stück Wurst. Auch die Altstadt überrascht mit schöner Architektur und sehr freundlichen Menschen.

Heute wollen wir endlich das letzte Stück nach Brindisi durchfahren. Zuerst etwas segeln, dann motoren, dann wieder starker Seegang und schließlich zum Abschluß ein am Wind Kurs der uns in das Hafenbecken von Brindisi bringt. Hier muß man noch mal drei Meilen in das Innere der Stadt weiterfahren und so erreichen wir endlich gegen 20 Uhr die Tankstelle. Ein slovenisches Pärchen hilft uns bereitwillig beim Anlegen und verät uns einige Plätzchen wo man auch gratis liegen kann. Solche Insider-Informationen sind sehr willkommen, denn auch hier müssen wir wieder einmal auf bessere Windverhältnisse warten. Die Altstadt hat einen etwas düsteren Flair und die Faschisten unter Mussolini haben in der Stadt architektonisch ihre Spuren hinterlassen. Kein wirklich schöner Ort, finden wir. Auch die Menschen hier blicken düster und wirken nicht sehr glücklich. Wir studieren das Wetter und wie wir es auch drehen und wenden, die Lage wird nicht besser und die Zeit immer knapper. Die Stürme im Westen und die Wetterkapriolen nehmen kein Ende. Der Weg nach Westen ist in diesem Herbst nicht mehr stressfrei zurückzulegen und auch der nachfolgende Zeitplan gerät so unter Druck. Wir überlegen, den Winter über in Griechenland zu verbringen und im Frühjahr bessere Bedingungen vorzufinden. Genau das wollten wir ja, relaxt und easy an die Sache rangehen. Und so ist es beschlossene Sache, dass wir in Richtung Südosten segeln werden ….

Wo uns der Wind hinträgt – 05.10.2012

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Am Mittwoch den 12. September, um 10 Uhr morgens, brechen wir mit ungebrochenem Kampfgeist in Richtung Süden auf. Das Wetter in den letzten Wochen war tadellos und einem Blauwassersegler in Richtung Freiheit schien nichts mehr im Weg zu stehen. Der Wetterbericht zeigt uns für die nächsten Tage Wind aus Nord/Nordwest mit Stärke 3. Gerade richtig, um die 190 Meilen nach Vieste in  Angriff nehmen zu können. Lediglich in der ersten Nacht auf See soll die Wellenhöhe auf ca. 1 m ansteigen. Da wir für den Tripp zwei Tage und zwei Nächte kalkuliert haben, scheint uns das nicht weiter zu stören.

Die ersten 10 Stunden läuft es wie am Schnürchen. Guter raumiger Wind, und bei 6 – 7 Knoten sollte Vieste bald zu erreichen sein. Nach Einbruch der Dunkelheit zeigt das Mittelmeer allerdings wie launisch es sein kann. Plötzlich sehen wir südöstlich am Horizont Wetterleuchten. An der kroatischen Adria braut sich etwas zusammen. Eine halbe Stunde später geht es auch bei uns so richtig zur Sache. Die Welle wird höher und bald gehen die ersten Brecher übers Deck. Der Wind dreht auf Nordwest und erreicht Stärke 6. Wir reffen die Segel und lassen nur die kleine Fock stehen. Funktioniert sehr gut, bringt aber wegen des Seeganges nicht wirklich viel.

Die kurzen, spitzen Wellen, die für die Adria so typisch sind, machen sich nun unangenehm bemerkbar. Nach einer Stunde ist es soweit und Beidrehen ist angesagt. Eine gute Taktik bei Sturm, alles andere erscheint im Moment sinnlos. So ein Gewittersturm hat es schon in sich. Bei uns beiden macht sich nun auch die Seekrankheit bemerkbar und es war gut, am Abend vorher, nicht großartig aufzukochen …

Nach zwei Stunden flaut der Sturm etwas ab und der Wind dreht auf Nord. Nun haben wir wenigstens die Chance mit der Welle, die mittlererweile zwei Meter erreicht hat, abzureiten. Doch das nächste Problem lässt nicht lange auf sich warten, denn der Nordwind treibt uns geradewegs in das Zentrum eines weiteren Gewitters. Wiederum beidrehen und abwarten. Um 4 Uhr früh scheint es etwas leichter zu werden und den Hafen von Ancona anzulaufen ist sicherheitstechnisch die beste Lösung. Conny übernimmt bei Tagesanbruch das Steuer und ich belege die Hundekoje. Ein Vogel sucht eine Mitfahrgelegenheit im Sturm und gerne helfen wir aus. Zwei Stunden später, es regnet mittlererweile in Strömen, bei schlechter Sicht, der Wind heult uns um die Ohren, erreichen wir mit letzter Kraft die Einfahrt in die Marina Dorica in Ancona. Dort wurde unser Hussarenritt bereits längere Zeit beobachtet und mit Hilfe einiger Segler können wir sicher festmachen.

In den nächsten Tagen erholen wir uns erst einmal und lassen das Erlebte Revue passieren. Conny kannte diese Seite des Segelns noch nicht und ist klarerweise etwas schockiert über diese momentanen Wetterkapriolen. Es sollten doch Blauwassersegeln und Südseeträume auf dem Programm stehen. Und nun hatten wir versteckte Hochspannungsleitungen und heimtückische Gewitterstürme zu verzeichnen. Und das gleich zu Beginn unseres Trips… So hatte sich die Bordfrau das nicht vorgestellt! Wir lernen vor Ort Sabine und John kennen, zwei ganz liebe Segler aus Deutschland. Auch Sie hat das Wetter erwischt und müssen hier in der teuren Marina abwettern. Nun, geteiltes Leid ist halbes Leid…
Aber alles hat zwei Seiten, und die Erfahrungen, die wir machen durften, können einem später nicht mehr derartig überraschen.

Die Reise beginnt und die „Gehe zurück zum Start“ Karte – 05.09.2012

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Porto Garibaldi
Wetterfront

Am Samstag, den 04.08. ging die Reise los. Eine wunderschöne Flußfahrt den Fluß Stella hinunter, haben wir bei günstiger Tide die Mündung des Flußes Stella in die Laguna Marano passiert – endlich der Sonne entgegen.

Nach einer Übernachtung vor Anker, inmitten der seichten Adria (wie man weiß, gibt es eine brutale Strömung nach Süden), durchgeschüttelt vom Schwell, ging es um 6 Uhr früh etwas unausgeschlafen weiter. Am zweiten Tag unserer Reise wollten wir, ziemlich fertig von den Strapazen der Vorbereitungen und all der Hektik, ein paar Tage, an einem netten Platzerl, einmal ordentlich ausschlafen um wieder Kraft zu tanken. Unser Ziel war eine Anlegestelle im Fluß Brenta, südlich von Chioggia. Dort war gerade Freund Christian, der mit seiner Familie an einem nahe gelegenen Campingplatz seinen Urlaub verbrachte.

Den Fluß entlang ging alles reibungslos, obwohl der Tiefenmesser nur 2 -3 Meter unter Kiel anzeigte. Kann aber kein Problem sein, da wir schon von weitem Segler unserer Größe an der kleinen Mole unseres Zieles sehen konnten. Nobody war da bei der Anlegestelle an Land zu sehen und so erkundeten wir im Vorbeifahren die Lage um einen geeigneten und freien Anlegeplatz zu suchen. Unsere ganze Aufmerksamkeit auf unser neues Sonar gerichtet, was uns nur mehr einen Meter unter Kiel anzeigte.
Dann hatten wir dieses „Aha-Erlebnis“ in Form eines enorm lauten Knalls.

KAWUUUUUUUUUMS, ein Knall, wie von einem schweren Kaliber eines Geschützes. Danach starke Rauchentwicklung aus dem Salon. Ich tippte zuerst auf eine explodierte Signalpatrone, hetzte in den Salon und suchte den Brandherd um ihn zu löschen. Ich sah die Trümmer unserer Salonbeleuchtung am Boden liegen, aus den Schaltpanelen und meiner Kabine drang starker Rauch. Nun waren auch Leute an der Mole und riefen hektisch und lautstark. Leider ein wenig zu spät…

Lange Rede, kurzer Sinn, wir hatten einen Funkenschlag einer 30 KV Leitung auf unserer am Masttop montierten UKW-Antenne abbekommen. Niemand hatte uns vorgewarnt, kein Schild, kein roter Ball auf der Leitung, einfach nichts. In Italien scheint es so üblich zu sein, dass über Anlagestellen, ohne jegliche Kennzeichnung oder Vorwarnung in Form von Schildern, Hochspannungsleitungen in niedrigster Höhe, herumhängen. So was erwartet man vielleicht im tiefsten Afrika, nicht aber in Mitteleuropa… Auf vieles war man vorbereitet, aber auf so etwas???? Das ist der sicherheitstechnische Holocaust – einfach unglaublich!

Bums, ganze Elektronik hinüber, die Funkantenne auf der Mastspitze ist regelrecht explodiert und alle neu eingebauten, tollen Geräte lösten sich in Rauch auf. Stromfluß über die Masseseite, daher keine Sicherungen und ergo volle Überlastung der Geräte. Ich konnte mit Bordmitteln eine Notstromversorgung herstellen und glücklicherweise haben die originalen Systeme größtenteils, wenn auch schwer beschädigt, überlebt.

Aber: „Pantaenius, da kann kommen was will!“ Nicht nur ein Slogan, diese Leute haben uns da wirklich weitergeholfen. Ruckzuck wurde über die Notfallnummer sofort Hilfe bereitgestellt. Ein Sachverständigenbüro organisierte eine Reparaturfirma 40 Meilen südlich in Porto Garibaldi, die wir nach notdürftiger Reparatur aus eigener Kraft erreichen konnten. In der Marina Degli Estensi, erwartete uns Herr Simone Orlandini, Chef der Firma Nautica del Delta, und bot seine Unterstützung an. Trotz der Urlaubszeit und den damit verbundenen Besorgungsschwierigkeiten, klappte im Endefekt alles vorzüglich. Die reibungslose Zusammenarbeit von Pantaenius Hamburg, dem Sachverständigenbüro Olaf Rebulla aus Triest und Nautica del Delta versetzte uns in Staunen. Da wurde wirklich geholfen und absolut kundenorientiert gehandelt.

Alle Kosten wurden von der Versicherung übernommen, auch die Bezahlung wurde unbürokratisch und schnell abgewickelt. Wir hatten hier ein paar Wochen Aufenthalt, denn der Schaden war beträchtlich. Nun, so wirklich weit sind wir noch nicht gekommen, aber so ist das halt…

Nochmals zurück an den Start und weiter gehts. Und wenn die Generalprobe in´s Wasser fällt, steht der Uraufführung nichts mehr im Weg. So hat es unser Freund Reinhardt so schön formuliert, als er von unserem Mißgeschick erfahren hat.

Laut dem Sachverständigen, der uns besichtigt hat, sind wir aber nicht die Ersten und Einzigen, denen diese Leitung zum Verhängnis wurde. Vor zwei Jahren erwischte es genau an derselben Stelle einen Stahlsegler. Der hatte allerdings Totalschaden. Trotz Intervention bei den zuständigen Stellen findet es jedoch keiner der Mühe Wert, etwas dagegen zu unternehmen. So ist die italienische Mentalität! Also nur eine Frage der Zeit, bis es wieder kracht. Also Leute, Vorsicht im Fiume Brenta!!!!!!

Aber trotz allem, wir sind guter Dinge und freuen uns schon auf die Weiterfahrt mit brandneuem Autopilot, Radar, Entsalzungsanlage, Ankerwinsch, Amateur- und Seefunkanlage, GPS, Radio, Schaltpanelen und neuen Kabeln im Baum samt Beleuchtung, sowie einer überholten Hauptstromversorgung (das Massekabel ist abgebrannt, dadurch die starke Rauchentwicklung). Vielen Dank auch an Mauro, den Spezialisten von Raymarine. Er hat unsere Elektrik und Elektronik entrümpelt und uns wertvolle Innsider-Tips und Tricks verraten und uns ganz toll weitergeholfen.

Gott sei Dank ist die Maschine beim Einschlag gelaufen, dadurch haben die Rollenlager im Getriebe und Motor keinen Schaden genommen. Der Generator ist auch Ok. Positiv zu erwähnen ist auch, dass wir ohne Reparatur und guten Gewissens weitersegeln konnten und könnten. Die selbstgebaute Windsteueranlage funktioniert tadellos und kann uns jederzeit sehr gute Dienste leisten.

Wir konnten hier in Porto Garibaldi aber trotzdem etwas ausspannen, den südländischen Lebensstil kennen und genießen lernen. Sehr nette und freundliche Menschen durften wir auch kennenlernen, und so manche Konversation aus Italienisch-Deutsch-Englisch, Händen und Füßen hat für amüsanten Kurzweil im Marina Club gesorgt.

Für uns heißt es jetzt Zwischenstop Norditalien und zurück an den Start, …..

Marina Stella, Fertigstellung für die große Fahrt – 21.08.2012

Werkbank
Ruderanlage
Picasso
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Anti-Fouling

März 2012. Der letzte Teil der Umbau- und Vorbereitungsarbeiten kann beginnen. Mit Bärli beginne ich die endlos, lange „To do list“ aufzuarbeiten und die zwei Wochen, die er mich vor Ort zuverlässig und mit großem Fleiß unterstützte, waren äüßerst hilfreich. Unglaubliche Strapazen, endlose, hier gar nicht wiederzugebende Exzesse von Selbstgeiselung bis hin zu Masochismus, wie sie nur ein Schiffseigner kennenlernen kann, stehen nun Tag für Tag an.

Das grundlegende Problem wenn man selbst Techniker ist, ist jenes, dass man den ganzen lieben Tag, in jeder Ecke, die noch zu bewältigende Arbeit sieht. Weil man noch dieses verbessern, oder jenes erneuern will. Gesegnet diejenigen, die wenig Ahnung von der Materie haben und einfach mit Gottvertrauen losfahren! Aber genau das will man eben nicht machen, wenn man sich gut vorbereiten will? Richtig, wir ackern wie die Blöden und kümmern uns um jeden Furz, nur um das eigene Ego zu befriedigen und uns in scheinbarer Sicherheit zu wiegen. Dass alles anders kommt als man denkt, wird in der nächsten Etappe unserer Reise noch eine große Rolle spielen.

Zurück zur Technik. Wir haben eingebaut oder erneuert: Komplette Ruderanlage ausgebaut und neue Lager eingebaut. Webasto Standheizung eingebaut (Goodie für die Bordfrau…). Neue VHF Seefunkanlage installiert. Amateurfunkanlage samt Erdungsplatte eingebaut. Innenausbau für Stauraum in den Kabinen gefertigt. Gesamtes GFK innen mit neuer Bilgefarbe versehen. Neue Bimini und dazugehörigen Sonnenschutz anfertigen lassen und montiet. Neue Welle + Lager getauscht. Schraube auf 16 x 10 überarbeitet. Kühlschrank isoliert. Katadyn Entsalzungsanlage + Filteranlage installiert. Vorausschauendes Sonar eingebaut. Neue Toilette, Bugspriet, Rammschutz für den Bug, Niroplatte für die Wasserauslässe, Motor und Bilgen. Bugscheinwerfer, zweite Solarpanele, Rettungsinsel, Rettungsring, Safty Boy, alles neu, inkl. Montage. Und noch vieles andere mehr, die sogenannten „nur“ Arbeiten….

Eine Windsteueranlage konstruiert, gefertigt und montiert. Auf diese Arbeit bin ich besonders stolz, da die Idee aus einer schematischen Skizze aus dem Internet stammt und und eine riesigen Arbeitsaufwand bedeutete.

Das gesamte Unterwasserschiff geschliffen, neu überarbeitet und mit Hart- und Weichantifouling versehen. Als Draufgabe gab es dann noch ein Malheur beim Kranen, das ein nicht planmäßiges Umsetzen des Schiffes erforderte und uns einen zusätzlich großen Arbeitsaufwand bescherte.

In den letzten Monaten in der Werft hatte ich dann auch Hilfe von meiner Bordfrau Conny, die das Innenleben des Schiffes entscheidend voranbrachte. Sie schaffte es, mit viel Hingabe, unser neues Zuhause wohnlich und gemütlich zu gestalten. Dazu hat auch Conny´s Mutter mit ihren Nähkünsten beigetragen, ihr Einsatz brachte eine wirklich große Unterstützung.

Den Hitzefaktor im Juni und Juli hatten wir bei der Planung noch nicht bedacht…  Bis zu 40 Grad im Schiff, Stechmückenplage und eine glühend heiße Asphaltdecke in der Werftanlage verschlechterten die Arbeitsbedinnungen enorm.  An manchen Tagen zweifelten wir an unserem Zeitplan und unserem Vorhaben. So sehr komplex erscheint das gesamte Projekt, fast unübersichtlich und aussichtslos… WARUM TUT MAN SICH DAS AN?? Aber die Gewissheit, etwas ganz Außergewöhnliches zu tun und Neues zu erleben, spornt an, mobilisiert versteckte Reserven im Körper und es geht mühsam weiter.

Und dann, Anfang August, wir konnten es kaum glauben. Die ALIEN kommt in`s Wasser und ein neuer Abschnitt kann beginnen…

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